Angerichtet, und umgerührt ....


12. Juli 2012

Heute im 'Eine Weltladen'

Diesen Auftritt wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Gab es doch für jeden Besucher einen Espresso oder einen anderen Kaffeegenuß im Aufguß ganz kostenlos.
Seit Wochen suchen sie einen anderen Standort, und heute sind sie aus ihrer bisher verborgenen Nische in der Stadt inmitten am Strom der Zeit gekommen. In jungen Farben zeigen sich ihre Angebote, in den Angeboten die sie aus aller Welt angeboten sind. Zumeist handwerklich gemachten Ethnoschmuck, oder auch einen praktischen Weinschenker mit kleinen bunten Keramiksteinchen, selbstgefertigte Taschen zur Abendgardeobe und Beutel zum Alltag. Dazu die Transfair Angebote in den Gewürzen, Schokoladen und natürlich auch Kaffeesorten mit denen alles einmal begonnen hat.
Aber diese Neueröffnung war nicht der eigentliche Anlass meines Besuches. Unser Interesse gilt schon lange dem exotischem Hauch der fernen Welt. Besonders wenn er mit der Hilfe der Kirchen vor Ort begutachtet wird. So wie dieser kleine Laden. Der sich in seinem Engagement seiner Leute an einigen Projekten beteiligt, wie sie auf Kontinenten in Indien, in Südamerika und Afrika üblich sind.
So war es denn für heute auch ein geschmackvoller Tee wie er aus den vernebelten Hochlagen von dort geerntet wird. Der etwas teurer als ein üblicher Windbeutel auch frisch gebrüht verkostet werden durfte, und der in seinen jungen Blättern in frühen Morgenstunden garantiert nicht von minderjährigen Kindersklaven gepflückt wurde.
Denn die müssen dort in die Schule, gefördert von den Kirchen und eben solchen kleinen 'Eine Welt - Läden'. Demnächst findet sogar eine tolle Aktion im Umkreis statt. Dabei kann jeder mitmachen, und bevorzugt von den Frauen aus aller Welt in ihren Stadtgemeinschaften organisiert.

Seid guter Dinge,
in freundlichem Sonnenschein, und vor allem,
' Bleibt friedlich. '

Andreas H. Scheibner
* Anmerkung lektoriert 2026