Galerie der Impressionen

Reisen im Europaland

Im Bild der Städte

Die Stadtgärten

In der Heide Naturen

Vielfalt in Berlin

    Unterwegs in allen Zeiten

    Reisen zur Jugendzeit sind die nachhaltigsten Memories. In Europa kreuz und quer gereist, mit dem Bully (Bus) und in Zelten, die nicht vom damaligen Ostblock kontrolliert wurden, wären in heutiger Zeit die östlichen Euroländer wiederum manche Reise wert. In Länder mit denen wir im Frieden leben können. Griechenland war für uns interessant, weil in jenen jungen Tagen Europas unserer Reise stets überall von anwesenden Militärs in den Städten und Stätten umgeben soeben die Diktatur endete, über die zuvor noch in den Berichten von Amnesty International von viel Unglück über die Serpentinen der Höhenzüge zur Menschwerdung geschrieben wurde. Und nun mit neuen Liedern, Gesang und Tanz die Demokratie in antiken Säulentempeln, historischen Klöstern sowie jungen Auditorien feierlichen Einzug hielt.

  • In Großbritannien wiederum zeigte sich die erhabene königliche Würde in den einfachsten Begegnungen, die in bescheidenen Reihenhäusern ebensoschön zu leben verstand, und hinterließen die mächtigen erhabenen Ebenen und Berge Schottlands tiefe Sehnsüchte nach innerer Ruhe und Einsamkeit. Entlang Frankreichs ebenso endlosen wie wechselwirkenden Küsten ging es vor dem Atlantik abenteuerlich her, und blieben der Erinnerung mit Düften der wildwuchernden natürlichen Kräuterlande des Inland ihre raffinierten Genüsse in den Provencen erhalten.
    In Finnland hat es die Saunakultur des lustigen Beisammenseins bis in unsere nächste Zeit herüber geschafft und sind uns durch Norwegen die tiefen Schluchten der Fjorde mit kühlen Blicken über die Meeresweiten eine schöne Erinnerung geblieben.
    In Italien erwiesen sich die temporeichen Jugendlichen mit ihren riskanten Manövern auf breiten ausgebauten Autobahnen überaus sportlich und waren in ihren Kleinstädten die luftig bunten Kleidersammlungen über lange Strassenschluchten zu den Nachbarhäusern gespannt wie eine Schattenwelt zu bewundern.

  • In den anliegenden Nachbarländern zu Besuch erlebten wir die Gastfreundschaft in Wohnlandschaften ohne Gardienen vor den Fenstern und ohne Gartenzäune im Miteinander, in einer holländischen Offenheit, die uns bis dahin unbekannt war. Und in Dänemark dergleichen in der sommerlich heiteren Lebensart der Bäderlandschaft an Ost- und Nordsee.
    In Spanien unter der wolkenlosen, glühenden Sonne über ein Land mit unendlich sanften Hügeln gewandert, bekamen wir erschöpfend abgelegen von der Zivilisation einen tieferen Eindruck von der Beharrlichkeit des Don Quichote mit seinem Freund Sancho unser Ziel zu erreichen. Um nach Besuchen in Granadas Historien und Malagas Bodegas nach jüngeren und weitaus älteren Sherrys ziemlich angeheitert die Tage an uns in kleinen Fischerdörfern vorüberziehen zu lassen.

  • In der Tschechoslovakei (heute Tchechien) wandelten wir auf Goethes Wegen zusammen mit seinem Freund Schiller auf den Spuren des dreissigjährigen Krieges und erholten wir uns nach den Kirchen und Lebensorten Wallensteins für den Augenblick in sehenswerten Bädern wie schon das Gefolge mit Karl dem Großen. In Belgien besuchten wir die Anlagen um das Atomium, und liessen uns in seinen Ermahnungen der neueren Gewalten des Menschen vor dem bedeutenden Kunstobjekt nur wenig Zeit zur Weiterfahrt.

  • Jede Natur prägt die Menschen in ihren Gefilden, in ihrer Anpassung, in den Gedichten, Liedern und Künsten, in ihren Lebensarten und Kulturen, und können wir mit frühen Eindrücken in unser Jugendzeit ein reiches, ein friedliches Europa in ungezählten Erlebnissen erleben.