Frieden und .., Frieden und ..,



Zum Frieden 2018 im Mai

Wer aus dem Glashaus schaut

Nun ist es amtlich. Bio ist normal !

Die Kontrollbehörde der Europäischen Wissenschaften bestätigt nach fünf Jahren sorgfältiger Beobachtung und Analyse in den Nutzerländern: Die verwendeten Pestiziden der Neonicotinoide (siehe Bericht 2018 EFSA) u.a. Handelsname 'Imidacloprid' der Pflanzenschutzmittel sind schädlich für uns!

' Es gibt keine Maikäfer mehr ....', sang einst der nach Frankreich ausgewanderte Poet Reinhard Mey. Die sangesfreudigen Kehlen von einst werden nicht mehr sehr lange auf seine Vorhersage zu warten haben, denn unter den Wolken fliegen bald nur die Mücken und sind 75% aller Lebewesen verschwunden. Unter ihnen Insektenarten, die am Nektar und Pollen der Blumen speisen und ihre Vorräte sammeln, um daraus Honig zu machen.
Die etwa 120 Bienenarten der Wildnis sind zu dieser Ermittlung die sichtlichen Indikatoren für alle anderen betroffenen Tierarten. Etliche leben in Symbiose mit den Pflanzen. Die Chöre der Vögel, die Fledermäuse und Schwalben unter den Dächern, und alle sonstigen Tiere die wiederum Insekten fressen, auch der Mensch gehört zu ihnen, und besonders dann, wenn den eigenen Garten Blumen und Obstbäume zieren.

Unterschieden wird der Pflanzenschutz für die Nutzpflanze in den verwendeten Pestiziden zur Schädlingsbekämpfung, den Herbiziden zur Unkrautvernichtung und Fungiziden gegen die Pilzverbreitung. Alle Produkte werden entweder vorsorglich oder bei akutem Befall auf den Äckern versprüht oder finden in der Vorbehandlung des Saatgutes, in der sobenannten Beizung ihre Anwendung. Thematisiert und immer wieder untersucht werden beide Methoden in ihren Vor- und Nachteilen.
Und dann gibt es noch die Methoden der ökologischen Landwirtschaften, die einen sehr engen und begrenzten Einsatz ganz bestimmter Mittel zulassen, keine Monokulturen und den wechselwirksamen Anbau der Saaten bevorzugen.

In Europa wird seit mehr als 20 Jahren der Pflanzenschutz diskutiert. Gentechnik wird abgelehnt und manche Auflage hat bestimmte Mittel verboten. Nach den neuesten Bestätigungen der Institute beenden die Länder Frankreich, Italien, Spanien, Benelux die Anwendung von Pestiziden z.B. Glyphosat in der Landwirtschaft. Warum aber beteiligt sich Deutschland nicht verbindlich?

Aktuell möchte der Konzern Bayer den amerikanischen Hersteller und Vertrieb von Pflanzenschutzmitteln und genetisch bedingtem Saatgut 'Monsanto' kaufen. Die Motivation am Weltmarkt zum möglichen Kauf wurde vom Bundeskartellamt genehmig.
Der Weltmarkt um die Ernährung hat International an Bedeutung zugenommen und sind Monopole in der Wirtschaft dafür die klassische Bauweise im Vertrieb der Abhängigkeiten. Kritisch betrachtet könnten Nahrungsmittelkonzerne in ihrer Machtstrategie in den Länderregierungen mitentscheiden. Können sie aber auch über Krieg und Frieden mitbestimmen. Einige Weltländer wie z.B. Italien, Spanien, Griechenland und die Türkei sind in grossem Umfang von der Landwirtschaft und dem Export der Nahrungsmittel abhängig. Und einige Monokulturen produzieren ganz direkt z.B. nur für die UN und Nothilfe der Weltgemeinschaft. Mit etwas Distanz betrachtet haben wir dennoch viel zu verlieren mit einem inhaltlichen Produkt des Nikotinamid, welches so sehr in die Kritik geraten ist. Und ist der unbedenkliche Mengeneinsatz die Ursache gewesen.


Die ehemaligen Bayersdorfer haben aber nicht nur Interesse an dem Produkt, sondern auch an Gentechnik dieses Konzernes. Im weltweiten Widerstand können sie es mit jedem Kleinbauern aufnehmen. Dennoch könnte ihre Strategie ein mögliches Verlustgeschäft im Weltmarkt um Saatgut und Pflanzenschutz werden.
Ein für den Bundesbürger mögliches Verlustgeschäft der Finanzdeckung darum, weil mittlerweile weltweit intensive Anstrengungen der Staaten zu eigenen Produkten in der Bekämpfung von Insekten in der Landwirtschaft erfolgen.
Die von China auch in Afrika eingesetzt werden (etwa 40% Glyphosat). Aber in Indien und Lateinamerika bereits die Umstellung zum staatlich kontrollierten regionalen Sortenanbau wie z.B. den klimatisch und geografisch am besten angepassten, widerstandfesten Reis- Tee- und Kartoffelsorten erfolgt. Weitere Länder wollen einen zunehmenden dynamischen Anbau und vermeiden sie bereits eine monotone Abhängigkeit zu Monsantos genetisch veränderten Produkten.

Was summt, kreucht und fleucht denn da?

Die Vorgabe der Unesco, 'Täglich einen kleinen Teller Nahrung für jeden Erdenbürger', ist nahzu erreicht worden. Trotz der generellen Ernährungsfrage im Verbrauch setzt sich die Nachfrage zur Qualität und Vielfalt durch. Die heute erhältlichen Bio-Produkte verlangen mehr konstenintensiven Personal- und Maschineneinsatz im natürlichen Jahreslauf und erzeugen sie bisher ca.10% weniger Nahrungsmittel pro Hektar.
Dafür ist aber sichtlich mehr gesunde Artenvielfalt auf dem täglichen Teller die der mikrobiologischen Unterernährung (Zölliakie) vorbeugt und summieren diese Landwirte am Ende des Jahres mehr Geld in den Taschen als ihre intensiven Nachbarlandwirte. Zudem bleiben sie bei allen technischen Möglichkeiten die Herren über ihre Selbstständigkeit noch vor den Krediten der Banken und Kassen.

Es gibt keine Alternative zur Zukunft

Die Biomarken und Vereinigungen der Landwirte und ihre Vertriebsgemeinschaften wissen bereits um diese Alternativen. Die allerdings viel Arbeit mit sich bringen. Dort werden Kupferlösungen, Seifen- und Schwefelverbindungen gesprüht, und tierische und pflanzliche Antagonisten zur Bekämpfung der Schädlinge eingesetzt und zwischengepflanzt. Werden robuste Kreuzungen der Nutzpflanzen bevorzugt.
Monokulturen werden möglichst mit Mischkulturen ersetzt und para/sympatische Fruchtfolgen lassen die Böden und Erden wieder lebendig werden. Zudem ist die Hacke am Traktor zwischen den Saatreihen zwischenzeitlich ebenso üblich wie eine elektronische Überwachung mithilfe der Satelliten. Für Mücken, Insekten und Tsetsefliegen wurden in den Laboren biologische Szenarien entwickelt, die ganze Lebensräume im südlichen Europa Malariafrei machen können. Ebenso kann es eingeflogenen Zünglern und Bohrkäfern ergehen, die sich ans junge Gemüse und den Mais heranmachen.

Die eigenen biologischen Hausmarken z.B. Neudorff von Bayer sind in unseren Kleingärten schon längst angekommen. Gegen Ameisen auf der Terasse helfen pulverisierte Brennnesseln. Gegen Schneckenfrass nutzen gepflanzte Zwiebeln. Deren Tüten auch gut zu Speisequark schmecken oder man läßt sie einfach verblühen. Weitgehend in den biologischen Grundlagen motiviert, in den neuzeitlichen Erkenntnissen der Labore gekreuzt und vorsichtig im Umgang mit schadloser Gentechnik* begründet, sind durchaus angemessene gärtnerische Fruchtfolgen in den Anpassungen möglich. Und wer Lust hat kreuzt sich selbst die Tomaten.
'Natürlich' wird in den investierten Milliarden künftig weltweit von den Landbesitzern und Produzenten auch unter den Dächern der Plantagenbesitzer gefragt sein.

*gerade hier stehen die Experimentierstadien und eine Bedenkenlosigkeit im Konflikt zueinander. Es sind bereits sehr viele Produkte im Konsumentenhandel der Ausdünnung und Verteilung kaum noch zu unterscheiden von traditionellen Angeboten im Ursprung. Und ist langzeitlich ihr Einwirken im Ergebnis ungewiss.

Mit der Forschung werden die Auswirkungen unabsehbarer je tiefer wir in die umgebende Materie vordringen. Bereits heute können atomare Strukturen von uns technisch verändert werden, sind in vielen Produkten kleinste Teilchen der hergestellten Nanopartikel kaum noch wahrzunehmen. Die Erde hat viel Ödland aufzuweisen, nur ist die Fruchtbarkeit, die wir dort in Generationen ermöglichen könnten, privatwirtschaftlich in den erwarteten Gewinnen derzeit zur Maxime betrachtet wenig reizvoll, während auf engstem Raum genutzt die intensive Landwirtschaft kaum noch Erträge einbringt.

Ein Esstisch zum Fingerhakeln

Die bisherigen Zwischenhändler im Großhandel, REWE, LIDL, EDEKA, ALDI und CO haben sich zunehmend der eigenen Landwirtschaften angenommen. Sie kaufen nicht nur Landflächen zur Verpachtung auf, wie es Finanzspekulationen derzeit vermehrt und überall in Europa versuchen, sondern sie bewirtschaften diese Landflächen im Anbau von gemischten Gemüsesorten zur Herstellung eigener Produkte im eigenen Vertrieb ihrer Handelsketten. Seit einigen Jahren ist ihr BIO - Segment vorwiegend importiert und deutlich ausgeweitet. Was also liegt uns näher als die Orientierung in der Verkettung dieser Konsumtempel, die weltweit sich erstrecken und den Verbraucher in unsere Betrachtung mit einbeziehen?

Insofern Qualität und Preise (in dieser Rangfolge) stimmen.
A.H.S.


Die Studie über unser Insektenvölker

  • Gefahren des Glyphosat:
    Albert Schweizer Institut

  • Hier (Bild) sind die Laborergebnisse des Neonicotinoid gelistet. (EFSA)

    Wie ihre Nachbarstaaten Polen, Ungarn und der Balkan besteht die Ukraine, die postsowjetischen Staaten Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau, und Weißrussland zum überwiegenden Anteil aus kleineren bis mittleren bäuerlichen Betrieben.
    Ein schönes Beispiel zur Entwicklung könnten die künftigen Mitglieder der östlichen Partnerschaft Europas werden. Es besteht dort eine Vielfalt in den traditionellen Methoden der naturgemäßen Viehhaltung in den Weideflächen für viele robuste Rassetiere vom Schwein bis zum Urochsen, den Pferden, Ziegen und Schafen.
    Ein genetischer Pool, der sich immer wieder während den Seuchen und Massentötungen der anfälligen westlichen Haustiere bewährte. Die Landwirtschaft des BIO Landbau hat hier im Standard bisher noch viel Entwicklungsbedarf.



    Zum Krieg und Frieden in der Ukraine:
    Auswärtiges Amt - Beziehungen zu Deutschland



  • Sporadische Geschützfeuer lassen die Regionen der Ukraine im Grenzgebiet zu Russland derzeit zum täglichen Kriegsschauplatz werden. Zuletzt im kartierten breiten Todesstreifen wurden die Bauern umgesiedelt, ihre Flächen dem Waffenstillstand geopfert und unzugänglich vermint. Für den Kontakt zwischen beiden Seiten der Grenze gibt es sogar einen kontrollierten Übergang.
    Nach dem fast täglich immer wieder unterbrochenen Waffenstillstandsvertrag, ist nur der nachdrückliche Friedenswille fähig in den Nachverhandlungen bis ein Referendum der anliegenden Bevölkerungsteile im Donbass eine Zuständigkeit manifestiert. Gegenwärtig ist darum die kontinuierlichen Versorgungslieferung für Land und Leute wichtiger als die Frage nach einer staatlichen Zugehörigkeit. Die sich örtlich erst noch politisch gestalten lassen wird. Die vereinzelten Gruppen der Freischärler sollten unterbunden zur Zurückhaltung gezwungen werden. Und sollten genügend Mittel für die Bevölkerung vorhanden sein.

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  • Zum Frieden - Dispise War!