Frieden und .., Frieden und ..,



Frieden 2016 im November


Der Duft der weiten Welt


Überall auf dieser Erdenwelt wird Brot gebacken. In jeder Form als Fladen, als Korb- und Würzbrot, als Krusten- oder Zuckerbrot. Deren Variationen sind unzählige, traditionell und die Grenzen überschreitend.
Es gibt kein Land dieser Menschenwelt, welches nicht seine Spezialitäten hätte, kein Volk welches nicht seine Gewohnheiten Brot zu essen, und niemanden der sich nicht an die Wohlgerüche eines Brotes aus dem Steinofen, aus der warmen Asche duftend und vor dem Eingang zur Bäckerei erinnern könnte. Dennoch hat in Deutschland ein Sterben der Handwerksbetriebe begonnen und sprechen die Zahlen der Statistiker für sich.
In den letzten Jahrzehnten schlossen etwa die Hälfte der selbstständigen Bäckereien ihre Backofentüren für immer und viele ihrer Kollegen der Metzgereien oft nebenan gleich ebenfalls. Filialbetriebe der Großbäckereien und vor allem die Discountläden übernahmen ihre Kundschaft, liegen mit ihren industriellen Produkten der geringeren Ansprüche die Brötchen und Brote der zumeist vorgefertigten, aufgebackenen Backwaren in den Regalen.
Dennoch wer sich seit der Kindheit noch an ein frisches Brot aus der Bäckerei, noch knusprig und duftig aus dem warmen Ofen, vielleicht nur mit Butter und Salz bestrichen erinnern kann, der vergisst nicht seine Zeiten in den hungrigen Sinnen und die Freuden vor der Ladentür in den Köstlichkeiten.
Nichts ist einfacher als Brezelbacken sagt der Volksmund, und schickt er sich an die Kinder der Welt in die Backtube zu entsenden. Dort wird heute immer noch Brot gebacken und dürfen der Kuchen und die Spezeieren probiert werden. Und ein manches Kind bleibt gleich zur weiteren Ausbildung in dieser Kunst, die es seit vielen Jahrtausenden gibt.

5.000 Brote - Konfis backen Brot für die Welt

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden der evangelischen Landeskirchen (EKD) backen jedes Jahr 5.000 Brote zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten in Ländern des globalen Südens der Welt. Zur Aktion hier die Infoseite: http://www.5000-brote.de/

Die Bäckerbetriebe öffnen für diese Aktion ihre Backstuben. Die Konfis backen dort selbst Brot und gewinnen einen Einblick in einen handwerklichen Beruf. In der Konfirmandenarbeit lernen die Jugendlichen die Lebenswirklichkeit von Gleichaltrigen in anderen Teilen der Welt kennen und die Arbeit von Brot für die Welt.
Die Konfis können ihre Beteiligung in einem Gottesdienst vorstellen und die Brote selbst verkaufen. Bei der Aktion "5.000 Brote" erleben Konfis wie bei der Speisung der biblischen Fünftausend, dass genug für alle da ist, wenn wir miteinander teilen lernen. Eine Beteiligung an der Aktion ist ganzjährig möglich.
Zusätzlich können zwischen Oktober und Dezember 2016 die Konfi-Gruppen in ganz Deutschland einen eigenen Videoclip zum 5000 Brote-Song gestalten. Der Hauptaktionszeitraum liegt zwischen Erntedank und dem 1. Advent. Auch künftig werden alle zwei Jahre in dieser Reihe der Aktionen neue Spendenprojekte für die Länder ausgewählt.
Für 2016 gehen die Spenden der Aktion "5.000 Brote" an Jugendbildungsprojekte in Ghana, El Salvador und Albanien.

Hier ein weiteres Projekt unserer Jugend,
und jede Schule in jeder Stadt kann mitmachen:

Aktion Tagwerk: Rund 180.000 Schüler jobben für Afrika
Mainz (epd). In ganz Deutschland haben erneut rund 180.000 Schülerinnen und Schüler einen Tag lang zugunsten von gleichaltrigen Kindern in Afrika gearbeitet.
An der Kampagne "Dein Tag für Afrika" haben sich bundesweit 562 Schulen beteiligt. Insgesamt seien durch Gelegenheitsjobs und Schulaktionen 1,3 Millionen Euro zusammengekommen. Das Geld soll Bildungsprojekten in Burundi, Ruanda, Südafrika, Uganda und Ghana zugutekommen.
Erstmals werde ein kleiner Teil der Erlöse auch an aktuelle Flüchtlingsprojekte in Deutschland gehen, teilte die Geschäftsführerin des für den Aktionstag verantwortlichen Vereins "Aktion Tagwerk", Nora Weisbrod, mit. Damit sollen Sprach- und Kulturkurse für jugendliche Flüchtlinge finanziert werden.
Wichtigster Projektpartner ist die Kinderhilfsorganisation "Human Help Network", die unter anderem Schulen in afrikanischen Ländern bauen lässt und sogenannte Kinderfamilien und junge, alleinstehende Mütter unterstützt. In Ghana arbeitet der Verein auch mit dem evangelischen Hilfswerk "Brot für die Welt" zusammen.

Und last, but not least, GOBANGO, ein Projekt der Schulen

Erstmals in Niedersachsen wurde mit der Berufsfachschule Wirtschaft - Schwerpunkt Handel - eine Schulklasse der Berufsbildenden Schulen Walsrode mit ihrem Fairtrade-Wirtschaft-Live-Projekt "goBANgo" ausgezeichnet.
Das zentrale Thema "fair gehandelte Produkte" erstreckte sich durch viele Unterrichtsbausteine der Schülerinnen und Schüler. Ihr zentrales Produkt, die Banane, von dem auch vor einigen Jahren der Name der Schülerfirma abgeleitet wurde, fand mit Schokoriegeln, Schokolade, Keksen, Kaffee, Tee und Kakao und vielen weiteren Produkten einen größeren Rahmen.
Gespräche an aufgestellten Infoständen in Unterrichtspausen sowie außerhalb der Schule im Familien-und Freundeskreis nutzten die Schüler, um die Idee des fairen Handels in der Öffentlichkeit zu thematisieren.
»Uns freut es sehr, dass die Berufsfachschule Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Handel der Berufsbildenden Schulen Walsrode mit ihrem fairen Engagement die Jury überzeugen konnte.« kommentierte Peter Weichardt, Leiter der Kampagne "Faire Schulklasse".
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Aktion soll es einen gemeinsamen Workshop mit dem Weltladen vor Ort geben, sowie ein Gespräch mit Bauern aus Ecuador während ihres Aufenthaltes in der Stadt.
Weitere Informationen für ihr eigenes Projekt zur von der Fairtrade Initiative in Saarbrücken vergebenen Auszeichnung "Faire Schulklasse - Klasse des Fairen Handels" erhalten Schüler, Lehrer, Eltern und alle Interessierte auf der Internetseite. http://www.faire-klasse.de.

A.H.S.


Wir backen Brote für die Welt




Kulturaustausch gestern und heute