Frieden und .., Frieden und ..,

Zum Frieden 2016 im Juni

Fortschritt der Stillstand bedeutet

Jede der Generationen erinnert sich an Oppenheimer.
Sie wissen schon, an den Physiker zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, der in den USA beteiligt war während der Versuche in Los Alamos eine Atombombe zu entwickeln.
Mit dem ganz erstaunlichen Resultat seiner persönlichen Bedenklichkeit diese Bombenkräfte zu berechnen, wird in den Staaten und Weltländern überall angestrengt darum verhandelt, diese alles Leben zerstörerische Bewaffnung der Menschheit wieder abzuschaffen.
Sind etwa 3.000 Raketen und Bombenköpfe der etwa 12.000 veralteten Bombenträger jederzeit scharf geladen in den Kontinenten und abschussbereit. Sind darin die vermodernden Misseles und Sprengköpfe schon längst veraltet und für die Abrüstung die nächsten Kandidaten. Aber die neueren im Wirkungsfeld verkleinerten Bomben und Granaten bereits schon in der Erprobung.

Das Dasein des Menschen, und unser ziemlich selbstbewußtes Sein in der Gegenwart, ist endgültig in einem Stadium des anhaltenden Forscherdranges angelangt. Nach allen bisherigen Entwicklungen, die uns zur Verfügung sind, sucht es drangvoll nach einer ewigen Jugend und mit allen Mitteln der entwickelten Technologien nach geeigneten Lösungswegen für viele seiner Probleme der Lebenszeit. Ist der Mensch wiederum für gewisse Zeit ein Homo Technicus geworden.

Ein jeder Mensch ist aber ebenso mit der natürlichen Neugier ausgestattet, die den Kosmos und sein Weltall der sichtlichen und unsichtbaren Gegenwart beständig erkunden will. Der Neugier die nicht nur verstehen will, wie diese Erdenwelt entstanden ist, sondern wissen will woraus sie besteht. Will der Mensch stets sogleich versuchen, wie seine Welt sich in den Bestandteilen verändern und formen läßt. Wobei die Untertanen der Technik ebenso gemeint sind, wie ihre Herrscher der goldenen Zeitalter.
Ist darin eine Zuständigkeit im Für und Wider entstanden, die Normen schaffen will, die Ordnungen und Kategorien erstellt, um einen Zustand der eigenen Orientierung zu ermöglichen.
Gibt es ebenso Nobelpreise der Medizin für ihre Entdeckungen, und Ethikkommissionen die ebensolche Entwicklungen einer solchen Zukunft infrage stellen. Die sich zu fragen haben, wie sich die zukünftige Welt gestalten wird.

Neulich gab es ein freundliches Gespräch mit den Menschen zu sehen, die zum einen unser Bedauern, unser Mitleid und Mitgefühl hervorrufen, und zum anderen unseren nicht unerheblichen Lebensaufwand der Mitmenschlichkeit bedeuten. Sind sie sämtlich Menschen der Gesellschaft, wie wir sie überall im Alltag und in den sogenannten Randgruppen antreffen.

Da waren zum Gespräch geladen,
eine lebenslustige kleine Frau, die mit ihren Einschränkungen, die in Folge der Conterganmedikation entstanden waren, sichtlich keine Behinderung zeigte. Die ihre Worte bewegend mit den Händen an den Schultern unterstrich und ein reizendes Sommerkleidchen zum sonnigen Lächeln trug.
Stets fiel ihr beharrlich in den Sätzen ein sich bekennender Homosexueller zwischenein, der seine erste Liebe der sexuellen Orientierung mit 14 Jahren entdeckt hatte und er seine bewegende Geschichte der strengen Kindheitserziehung im Spannungsverhältnis erzählte. Denn schließlich wäre er nicht erkrankt an den Worten seiner Eltern, wie er immer wieder und eifrig betonte.
Zunächst noch ganz schweigsam, schien sich ein junger Mann am Tisch über die versammelte Gemeinde sehr zu amüsieren, und stellte er sich nach einigen Fragen zum Ergebnis eines sogenannten 21 Genom vor, ein mongoloider Erwachsener, der sein Studium an der Hochschule mit einem Doktortitel abschloß. Und er als Fachmann eingeladen zum Themenabend in einem Institut für die Entschlüsselung von Erbmaterial tätig ist.

Eingeladen war außerdem ein am Virus des AIDS erkrankter Jugendlicher, dessen Eltern aus Asien schon vor Jahrzehnten mit dem Diplomatengepäck nach Deutschland kamen, und die verstorbene Mutter ihm bereits die HIV-Viren der Infektion im Mutterleib übertragen hatte.
Dort in Asien ist diese Krankheit als Strafe der Geisterwelt angesehen, und lebt er seither mit den Medikamenten der letzteren Generationen hier bei uns, und selbstständig in einer Anwaltskanzlei auf ein erträgliches Lebensniveau der Nachweisbarkeit und Verträglichkeit mit diesen Viren eingestellt.
Und zuletzt wurden ein Mann und seine Frau vorgestellt, ein Geschwisterpaar. Als älterer Bruder hatte er seiner jüngeren Schwester eine seiner Nieren gespendet, und hatten sie beide nun an dieser Talkshow ihren lebhaften Anteil.

Nicht eingeladen werden in das Studio konnten die beiden Kälber, die in der Diskussion zur Sprache kamen. Denen die Forscher mit der bequemen Methode der Forscher der vorgestellten neuen Crispr/Cas Methode die ganz normalen Hörner, die ihnen die Natur gegeben hätte, einfach vor der Befruchtung aus den Chromosomen und Genen wegdesignert hatten. Deren Nachkommen, wenn man sie denn als solche im Vermehrungsverfahren nachzüchtet, von heute an sämtlich ebenfalls ohne Hörner zur Welt kämen.
Eingeladen werden konnte auch ein Priester nicht, der sich vorhergesagt im Irrtum seiner Argumente befand Jesus würde leibhaftig in seiner antiken Person wieder auf die Erde kommen, die Schlafenden erwecken und die Welt heilen können.
War seine Antwort im Vorfeld doch unbefriedigend darin, ob diese Welt denn in ihrer Natur kränkliche Symtome zeigt, denn die Meinungen in der Sendung gingen zwar zur menschlichen Moral weitgehend und wie üblich auseinander, doch konnte kein Konsens darin hergestellt werden, alle misslichen Zustände wären abwendbar und den eigenen Erkenntnissen zugetan.
Zur Verhütung von solchem Weltenschmerz wie bekannt, gehörte ein Kondom offensichtlich noch nicht dazu. Was bestimmt ein etwas geschwächtes Argument sein mag, wenn diese Welt in der unübersichtlichen Vielzahl seiner Botschaften mittlerweile ein einziger Dschungel der göttlichen Verheißungen und darum ein von den Kirchen beklagtes, menschliches Unverständnis geworden ist.

Ebenfalls nicht eingeladen wurden, wenn auch im Vorgespräch anwesend, waren die Männer und Frauen, deren einzelne Künstler sich im modernen Showgeschäft der Medien ebenso, wie mit den gewünschten Fähigkeiten hervortun können. Und sie darin naturgemäß in Verstand und Können nicht besser oder schlechter sind als beliebige andere Talente.
Gibt es seit einigen Jahren einen internationalen Verein der angeblich geklonten Menschen, wenn auch ein genetisches Klonen und Kopieren des Menschen weltweit in den Übereinstimmungen verboten ist. Und die Vereinsmitglieder dieses Vereins ihren vorgestellten Kinderwunsch mit den gewünschten Merkmalen hoffentlich mit viel Vergnügen, gleichwie üblich in den Paarungen zeugen.
Stattdessen wurde ein junges Fräulein eingeladen, sichtlich selbst noch ein Kind, welches bereits mit zwölf Jahren offensichtlich schwanger ihr erstes Kind erwartete.


Die Sendung nahm ihren Verlauf, der nur wenig noch Unbekanntes ergab. Ein bislang unbeachteter Gast allerdings machte sich dann kurz vor Ende der Sendung bemerkbar, als alle anderen sich bereits schon ziemlich in der Sprachgewandtheit zur geistigen Ruhe verausgabt hatten. Begann er ganz gelassen und mit leicht amüsierter Stimme:

"Dann wollen wir doch mal sehen, wer von uns das Rennen macht. Die übereifrigen Genetiker, die immer so voreilig sind, die gelernten Ethiker, die im Kontrollzwang meistens ihr Nachsehen und ihre Bedenken haben.
Die Pragmatiker, die fast alles, was es gibt gebrauchen können und die Geldgeber, die sich hemmungslos eine neue Geldmaschine wünschen. Aber auch die Nihilisten wären möglich, die generell keine Vorteile gelten lassen und die eitlen Protagonisten, die ihre in Aussicht gestellte Belohnung für ihre Forschungsergebnisse erwarten.
Die Pessimisten erwarten wie üblich ihren Tiefgang für die Menschheit, und die Optimisten meinen etliche Vorteile für sich selbst und überhaupt zu erkennen. Und die ganz Verunsicherten wissen nicht was sie dazu sagen könnten, weil es derzeit auch die Wissenschaftler nicht sagen können.

Und schon gar nicht, wenn dann irgendwann die Fragen aufkommen sollten, wie wir diese unvorhergesehenen Folgen im Eingreifen in die Evolution wieder loswerden können. Wenn wir sie bereits schon angestrengt reparieren müssen, wie es schon im natürlichen Vorgang bei uns Menschen und in allen Lebensformen täglich geschieht, ohne das wir zunächst etwas davon bemerken.
Wer mag, der kann natürlich auch diese Menschwerdung als göttlichen Willen akzeptieren, im Werden von Vielseitigkeit, der Neugier im Genie und dem menschlichen Willen. Ist darin ebenso Anpassung und Ablehnung zu finden. Dennoch besteht der Unterschied in der Anmaßung der noch Lernenden, welche in der menschlichen Entwicklung ihre Zeiten der geistigen Vollkommenheit brauchen.

Bis dahin aber wird es wie üblich ein empirisches und soziales Beteiligen geben, deren Wirkungen und Folgen sich in weiteren Gruppen, Zugehörigkeiten der sozialen Strukturen und vermutlich auch auf die vermeintlichen Eliten bemerkbar machen wird.
Einen Vergleich zeigen bereits heute schon solche Beispiele auf, die sich mit dem veränderten Bewußtsein und Verhalten der Menschen in den bestehenden Systemen mit einer höheren Lebenserwartung zeigen.
Es gibt dort schon den Überdruss im Überfluß, ebenso wie die unerfüllte Erwartung in der Selbstbestätigung zur Lebenszeit. Und einhergehend mit ihr eine zunehmende Lebensunlust und ihre Depressionen. Ist in den langen Lebensjahrzehnten ganzen Lebensgemeinschaften alles verfügbare Wissen ebenso unbedeutend im vereinzelten Geschehen geworden, wie ihnen diese Unwissenheit zur Triebfeder sein sollte, und sie motivieren sollte. Läßt man einfach die Dinge der Veränderung geschehen und nur wenig kritisiert.
Sind solche bestehenden Gesellschaften aber stets aus ihrer Lethargie wiederum über den Ehrgeiz und die Willenskraft der nachrückenden Schichten aufgebracht, die aus anderen Ländern zum Beispiel zu uns kommen. Nicht nur und zuletzt ist darin die Geschichte des Menschen immer wieder festzustellen."

In jedem einzelnen Fall der veränderten Lebensfülle auf Erden ist bereits jetzt schon zu entscheiden, was sich in den Veränderungen des Erbgutes zur Folge in den Folgen ergeben wird. Bei der Mücke, die zum Elefanten mutiert ebenso, wie beim Fruchtquark dessen Bausteine und Eiweißmoleküle sich mit dem menschlichen Muskelpaket verbinden.
Beim ungeborenen Kind gleichfalls mit einem diagnostizierten Gendefekt zur Lebensfähigkeit, ebenso wie beim veränderten ReparaturGen des Erwachsenen, der dann eben an einer der anderen Krankheit stirbt.
Jedenfalls sollen wir mit dem Willen Gottes forschen, um eines Tages mehr zu wissen, um zu lernen, wie wir mit diesem Wissen umzugehen haben. Und sollte überall in den Laboratorien und überall dort wo ein Forschergeist ist, auch der mahnende Geist eines Robert Oppenheimer anwesend sein.

Vor einigen Jahren waren die Konzerne weltweit mit Beteiligung der Vereinten Nationen daran interessiert die genetische Entstehung des Menschen zu dokumentieren, in den genetischen Eigenarten der Rassen und Völker zu erfassen, Humanproben einzusammeln und in geschlossenen Archiven aufzubewahren. Zur gleichen Zeit entstand ein Projekt welches die Gesang-, Tanz- und Instrumentalkultur aller originalen Abstammungen und Volksgruppen auf der Erde filmen konnte und auf Tonträgern sammelte.

Eine angeregte, fantasievolle Gesellschaft der gelangweilten Kultur und Gegenwart kann zudem richtige Fluchten aus der rauen Wirklichkeit im Angebot vorweisen. Nostalgisch und etwas sehnsüchtig nach der guten alten Zeit geschaut, die unseren Vorfahren alles abverlangte, versammelt man sich gelegentlich wieder und zumeist in der Freizeit in einer Lebenswelt der Illusionen um die Vergangenheit und ihre entstandenen Mythen und Mysterien.
In erstellten Reservaten und im möglichen Genpool treffen sich regelmäßig die langmähnigen Indianer und ledernden Cowboys in nagelneuen Saloons, Blockhütten und Zelten des Herdentriebes, und in mit viel Aufwand selbst geschneiderten Garderoben, in denen die einstigen Siedlerfrauen und Bardamen, Kaufleute und Sheriffs der neuen Welt auftraten.
In den blumenreichen Gärten der burggräflichen Kulisse zeigen sich regelmäßig die Burgfräulein und ihre Edelknappen, die gespornten Ritter im Harnisch und einige der Jungfrauen in schleierhaften Verkleidungen, die zumeist vor den Mönchen Reißaus nehmen, wie sich solche dort ebenso gelegentlich blicken lassen.
Etwas entfernt davon geht es auf der Suche nach dem gemeinsamen Geist übersinnlich zu, wie sich jedes Jahr die schwarz verkleideten Gestalten in rauschenden Ballkleidern, fantastischen Kostümen zu überirdischen Messen auf den Friedhöfen versammeln. Ihre blassen, geschminkten Gesichter im lichtenden Vollmond umher den Gräbern der Toten irren, und der immer und überall mögliche Tod ihnen ihr Leben am Leibe erst so richtig lebendig werden läßt.

Es lassen sich regional die wieder erstellten vorzeitlichen Siedlungen der Germanen und eleganten Kastelle der Römer besuchen, und ihre jungen Bürger/innen in ihnen, die diese Zeit abenteuerlich nacherleben wollen. Und noch recht steinzeitlich, lassen sich in weiteren Experimenten der menschlichen Natur ganz wissenschaftlich und fachlich begleitet, sehr eng und zusammengerückt in kalten Wintern in selbstgebauten Hütten mit einfachen Mitteln die Feuer entfachen. Ist am ruhenden See, mit den Früchten der Natur, mit dem Fischfang der tägliche Hunger zu stillen, und manchem bisweilen zumute um mit den Wölfen zu heulen.
Wobei schon mancher Abenteurer sich alsbald zum nächsten Supermarkt geschlichen hat. Und die Realität einer relativen Sicherheit die Flüchtigen aus einer solchen fernen Zeit zurückgekehrt ebenso willkommen heißt, wie ein gutes und nicht ganz so sorgloses Elternhaus es vermag.

A.H.S. * Anmerkung *, Die Personen und ihre Darsteller sind ebenso in der Lebenswelt anzutreffen, wie sie in dieser Umschreibung als mögliche Gesprächsteilnehmer sich hier im Bericht zusammenfanden.



Moderne Zeiten




CRISPR/Cas-System und CRISPR (Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats) sind Abschnitte sich wiederholender DNA (repeats), die im Erbgut von vielen Bakterien und Archaeen auftreten.
Mit eingeschleusten, veränderten Bakterien (Phagen) lassen sich wie mit einer Schere in den Laboren beliebige DNA - Abschnitte beim lebenden Menschen und bereits im Vorfeld der Befruchtung gezielt verändern.

Konsens/Divers


Was hier zunächst versprochen wird und den Gesundsheitssystemen verlockend klingen mag, kann sich selbsttätig für die normale Menschwerdung mit seinen Organismen, die immer um ihren Ausgleich und ihr Gleichgwicht in der biologischen Wechselbeziehung bestrebt sind, nach Jahren und Jahrzehnten nachteilig und schädlich erweisen. Und ließe sich dies dann erst vermutlich nach einigen Generationen feststellen.

Die Gesetze der Fortpflanzung lassen heute bereits auf Erbkrankheiten schließen, aber ebenfalls auf ihre selbsttätige, eigensinnige und plötzliche Ausheilung im erstaunlichen Zusammenwirken von Biologie und Verstand in den Zuständen der Psyche. In den gesunden ebenso wie in erkrankten Organismen. Und in ihrer Gesamtheit weitgehend nicht immer zu erklären ist wie dieses 'Reparieren' geschieht. Alle natürlichen Organismen können dies selbsttätig und oft haben schon die nächste Paarung und Mischung die verbesserten Ergebnisse gebracht. Machen sie doch, wie zu erkennen, erst den Menschen als einen solchen aus.