Frieden und .., Frieden und ..,

Zum Frieden 2016 im März

Die Natur der Bienenvölker

Im Bienenvolk geht es ordentlich und sauber zu. Kommt man dort auf die Welt, sorgsam gehegt im Stock der sechseckigen Waben, genährt mit Nektar und Pollen, dann geht es sogleich an die Arbeit. Gilt es zu lernen was eine fleissige Biene sein wird. Erst heißt es in einem Stufenplan die Wohnlichkeit zu reinigen, die Nachkommen mit Nektar zu versorgen, und wer sich bewährt hat, der darf auch die umhegte Königin mit dem seltenen Propolis versorgen.
Vor den Einflugsschlitzen ist ständig die frische Luft in den Bienenstock zu fächeln und einige von ihnen sind Wächter gewesen, wenn der gefräßige Bienenwolf in den Bienenstock eindringen wollte.
Dann erst, mit diesen Erfahrungen der Gemeinsamkeit, geht es eines Tages hinaus in die weite Welt, die Schätze der Blumen und Früchte heimzutragen, den anderen Sammlerbienen von den Erlebnissen summend im Tanze zu berichten, wo die weitab ertragreichsten Felder liegen. All dies sind die Aufgaben der weiblichen Bienen, die nun ziemlich enthaltsam geworden sind, nachdem eine von ihnen die Königin wurde. Und wo sind die Männer im Volk, die Drohnen?
Sie wurden stets in der einzigen Aufgabe, die sie haben von den Bienen mit allem versorgt. Hatten sie bis zu einem ganz bestimmten Tage ein faules Leben. Und starben sie dann nach der Fruchtbarkeit eines neuen Bienenvolkes den gewaltsamen Tod. Denn nur die Bienen haben einen Stachel und tragen sie ihr Bienengift zur Abwehr in sich.

Warum die todbringenden Drohnen der Menschheit im technologischen Krieg so heißen, bleibt uns wohl ein Rätsel. Aber ist an eine überhebliche Folgerung der Emanzipation des Menschen entsprechend mit Nadelstichen zu denken durchaus möglich, zu denen die Drohnen ihre Waffen tragen.
Ein Bienenvolk kennt also den funktionalen Betrieb in seinem Stock. Und wenn es zu eng wird dort und unerträglich, dann eilen die Bienen hinaus, bestimmen sie eine neue Königin und teilt dieses Völkchen sich, um ein weiteres unabhängiges Volk zu gründen. Wie es oft schon in der Geschichte der Menscheit ebenso geschah und befinden wir uns dazu in der verbindlichen Erkenntnis, die Gemeinschaft mit anderen Völkern zu bevorzugen.

Nach dem in diesen letzten Wochen aufgedeckten Disaster der Bundesregierung ein eigenes Programm zum Bau der fliegenden Beobachtungsdrohnen für ihr Militär zu erstellen, (die Technik wurde nicht flugfähig mit geliehenen Drohnen kopiert) ist nun ein europäischer Auftrag ergangen, um eine waffenfähige Allzweckdrohne für die Gemeinschaft der europäischen Staaten zu bauen. Im Programm der künftigen Standardisierung der künftigen Einsatzkräfte Europas.
Es fliegen schon geraume Jahre einige Varianten dieser amerikanischen Waffentechnik in den Krisengebieten rund um die Welt und in allen Uhrzeiten in den Höhen der Lüfte. Zur Aufklärung und zum tödlichen Einsatz bewaffnet.

In einer gemeinsamen Struktur der Zusammenarbeit von Nato und US Militär bleibt darum die Frage der Kontrolle dieser Einsätze, die sämtlich aus der Ferne und auch von Deutschland aus sondiert, beobachtet und befohlen werden.
Besonders wird dies in der Voraussicht deutlich, wenn in der Gemeinsamkeit der Kenntnisse um die Situation und Lage, in der detailierten Stituation die europäischen Drohnen zum Einsatz kommen werden.
Ist dann ein solcher Einsatz, der auch totbringend sein wird, von uns überhaupt zu rechtfertigen? Den zur Zeit in der Ausführung und in der eigenen Beurteilung die Amerikaner für sich ( und vor uns ) rechtfertigen müssen.
Und darum geht es letztlich, um diese Rechtfertigung in allen möglichen Alliancen, gegenüber den befreundeten und nicht befreundeten Staaten und einen ganz bestimmten Widersacher, der von den Verantwortlichen gleichwie genannt und in den Vorwürfen bezeichnet wird, um ihn möglichst inclusive seinem nahestehenden Gefolge beseitigen und töten zu können.

Insofern sind die Meldungen und Berichterstattungen über bisherige Einsätze glaubwürdig erklärt worden, doch sind fraglich bisher diese getöteten, erklärten Widersacher auch wirklich solche, wie sie als Kriegstreiber und Terroristen, Mörder und ähnlich benannt werden?
Wir Menschen scheinen, gleichwie in der Gruppe oder in der Person, immer wieder an unsere Verstandesgrenzen zu gelangen, die nicht etwa im weiten Luftraum zu sehen sind, sondern immer dann, wenn wir uns selbst in der Welt betrachten. Scheinen uns die eigenen Möglichkeiten der Entwicklung, der Technik und des dominanten Seins nahezu grenzenlos, ist die eigene Betrachtungsweise darin ebenso ein menschliches Abbild, doch aber sind etwaige und andere Menschwerdungen weitgehend unvorstellbar.

Deutschland hat sich konsequent zur eigenen Geschichte im prinzipiellen Grundvertrag zur Menschenwürde entschlossen. Keine Todesstrafe zu befürworten und kein Todesurteil im gerichtlichen Urteil zu erteilen, haben wir uns vor dem internationalen Gerichtshof für ein Menschenrecht in der eigenen Einsicht entschieden.
Was in den strengen Urteilen in Den Haag zumeist für den Angeklagten eine langjährige Haftverwahrung bis lebenslänglich bedeutet. Und sich dort ein jeder ausgelieferte Angeklagte vor der Gerichtsbarkeit, den Richtern, und den Hinterbliebenen der zumeist geschädigten Volksgruppen rechtfertigen soll.

Eigentlich dachte man schon in früheren Jahren an eine Beendigung des Krieges, wenn man nur den Staatsmann beseitigen würde. Im römischen Reich und der Antike war mitunter ein Krieg beendet, wenn nur der Heerführer verstarb.
Auf Adolf Hitler wurden 42 Attentate vorbereitet und erfolglos durchgeführt. Auf den bei den Shiiten verhassten Saddam Hussein, der sich mit chirurgisch veränderten Doppelgängern umgab vermutlich ebensoviele.
Muhammad Gaddafie wurde enthauptet, als er sich nach heftigen Feindschaften gegen die westliche Welt bereits zusehens in der Altersweisheit befand und gemäßigt zeigte. Er sich öffentlich für seine Vergehen entschuldigt hatte und er den Vorsitz in der Afrikanischen Union für wichtiger erachtete, die eine wachsende Gemeinschaft der Völker dort vorsah.

Menschenrechtsfragen gibt es mittlerweile überall in der Welt und alle die zum Diktatoren bezeichneten Männer der Geschichte machten vor ihrem Tod ihre fraglichen Geschäfte mit den Ländern Europas, mit Amerika und den Kontinentalstaaten. Weltweit gab es Waffenhandel auch über die Sanktionen hinweg, Waffenverkäufe über Drittländer, den Rohstoff- und Goldhandel. Und die Wissenschaften die sich in den Dienst dieser Gewalt und Herrschaften stellten und von ihnen bezahlen ließen.
Die meisten Diktatoren und ihre Diktaturen wurden wie die militärischen Strukturen Südamerikas, des Iraks, Syriens und Lybiens, aber auch Spaniens und Portugals in der Ansicht der westlichen, antikommunistischen Zeitepoche gefördert.
In einer anderen Weltordnung der Vergangenheit waren es zunächst angesehene Staatsmänner der Blockstaaten, dann der sogenannten Bruderstaaten, und dann die verhassten Diktaturen unter denen dieser Gesamtbezeichnung der Herrschaft betrieben wurde. Verhasst vom Volk wurden viele der führenden Männer und Frauen der Blockmächte zur Aussenwelt berichtet vom aufgebrachten Volk zu Tode gebracht. Andere kamen vor den internationalen Gerichtshof.
Einige verschlossene Staatenbündnisse waren kaum den Worten und äußeren Einflüssen zugänglich, wenn man an Kuba, China und die ehemalige Sowjetunion denkt. In ihnen hatten die Völker sehr viel Leid und Willkür unter dieser Herrschaft zu erdulden.

Wie man hierbei sieht, ist eine Einzellösung und der Todesfall selten nur eine wirkliche Lösung den offenen Krieg zu vermeiden, wenn es um sehr selbstsüchtige Herrscher geht. Kann zur Regel nur eine einsichtige, und gegenseitig angeglichene Vernunftlösung eine Wende zur Wandlung herbeiführen. Aber könnte auch zuletzt ein Volksaufstand der inneren Bewegung und erduldeten Begründung dazu in der Lage sein, wenn er mit wenig Aussicht, aber mit viel Mut den Umsturz wagt seine Machthaber abzusetzen.

Denn ist ein Krieg der Herrscher und Menschenführung erst im Gange, obliegt er den eigenen Gesetzen der Gewalt, die keine Gesetze der Gnade kennt. Geht der Krieg im subaggressiven Begehren der Macht bis heute chaotisch und täglich im verstörten Irak, in Israel, in der Türkei der Kurden und vielen Ländern weiter. Und in Syrien in den totalen Gegensätzen dort offensichtlich durch die Mitwirkung der Weltmächte bis zum bitteren Ende.
Welches noch lange Jahrzehnte seine Nachwirkungen in der Bevölkerung haben wird, wie sich hier bei uns inhaltlich noch immer in Serbien den Völkern des Balkan zeigt. Flüchten überall sonst aus den Kriegsgebieten der Welt die Menschen, gleich einem verteilten Bienenstamm welcher sich zu einem neuen Volk begründen und bekennen muß.

A.H.S.



Mücken und Flugscharen


Eine der Aufklärungsdrohnen hier ohne Bewaffnung