'Willkommen zu einem Cappuccino, Espresso oder Café Late'



Eine Erklärung zum Erbarmen



Die reale Politik hat zur Eigenart ihrer Funktion, der Ordnung und Systematik, die sie in den Vertretungen im Bundestag befürwortet, zugleich in möglichst verständlicher Sprache richtungsweisend zu sein. Und tatsächlich kann der Leser sich diese Verdeutlichung selbst im Internet auf den Seiten des Parlamentes einstellen. Zumeist tut die Regierung dies in der befürworteten Mehrheit und gelegentlich in besonderer Beachtung der Minderheiten, die dort ebenfalls Gehör finden sollen.

Die Barmer Erklärung hat einst aufgezeigt, wie sich historisch geschehen die herangebildete Intelligenz der Hochebene mit einfachen Sätzen aus dem Volksempfänger vereinnahmen ließ. Rassengesetze wurden plötzlich akzeptiert und zur Norm und die vereinzelten, zuvor noch ausgesprochenen Ermahnungen verhallten herunterdiskutiert.
Die verlauteten Parolen und Headlines, die Polemik und Demagogie wurden autokratisch zu Gesetzen der Stimmungsmacher und übernahmen sie die Gesellschaftsordnung. Darum heißt es hinzuhören!
Wenn um ein Gesetz wie den Paragrafen 130 STGB diskutiert wird.

Heute in den medialen Aufrufen, in einer vergleichbar sichtlich angenehmen und reichhaltigen Wirtschaftsentwicklung, die sich im Bestreben zur Distanz der Armut bildete, sind es eben diese Gesellschaftsschichten, die einträglich auf ein absolviertes Bildungswesen in der Bundesrepublik zurückblicken. Wurden sie gefordert sowie gefördert im Lebensweg.
Dessen brandneue Studienberechtigungen, den Absolventen in der Vertikale systematisch in Aussicht gestellt, dem Nachwuchs im Entwicklungsstand kaum noch genügend Studienplätze, modernisierte Studiengänge, erweiterte und neue Fachbereiche anbieten können. Die insgesamt in den Fakultäten betrachtet ein Entwicklungsniveau der Bundesrepublik reichhaltiger gestalten würden. Zum breiten Rücken im Band der angebotenen Studiengänge finden sich darum in fast allen Forschungszweigen die Abwanderungen in eine großzügige Auslandsforschung.

Während neuzeitlich die vorgesehene Pflichtbildung der unteren Hauptschulen auf ein höheres Niveau angehoben wird und weitere Ausbildungsplätze zu bisherigen Kernberufen eine breitere Zugänglichkeit bekommen sollen und hier ein Gesamtniveau anhebt, zeigen zeitgleich die Zugänge zur Bundeswehr eine mögliche Karriere an den Waffen auf, die in der hauseigenen Universität nicht nur Sport als Hauptfach anbietet, sondern auch erworbene Kenntnisse der befähigten Aufträge und Einsätze lehrt.

Die Lebenswege und ihre Umwege über sämtliche Grenzen der Unmenschlichkeit der vom Kriege in Jugoslawien, in Syrien, in der Türkei, der Ukraine und in Afrika Vertriebenen, sind bisher in keinem Studienprogramm der heimatlich eigenen Universitäten verzeichnet. Im Gegensatz zum vertikalen Aufstieg in der deutschen Bundesebene, in den stressigen Studien WG's und Nebenjobs zum Bafög, wurde in den Lebensläufen der Flüchtlinge ein bis dahin längst vergessener Lernprozess um den Lebenskampf des Menschen generell sichtbar. Erkenntlich dem, der hinzuschauen wagte.

Im Aufenthaltsgesetz der BRD und EU, in Höhe und Breite ihrer Mittel reguliert, haben die armen und reichen Länder der EU ihre Verhältnismäßigkeit darin erfahren. Hat die Bundesrepublik ihren Hilfsdienst mit den Bundesmitteln, die Unterbringung und Versorgung, den Aufwendungen der Krankenkassen und der Nachschulung befleißigt, und zeigen Jordanien und die Türkei in der Flüchtlingsfrage wie selbstverständlich ihre Humanität den ordentlichen Lagerhaltungen vor.

In keinem Studiengang verzeichnet sind die unbezahlbaren Erfahrungen der Humanität in Deutschland und werden sie in solcher Investition zum gegenseitigen Nutzen aller Beteiligten. Vielseitig verändert sich auf Jahre hinaus ein Bewusstsein der Flüchtlinge ebenso nachwirkend, sowie die selbstverständliche Fürsorge im Hinblick der üblichen Bevölkerung in ihren Erinnerungen zu wirken beginnt. Dies kann uns die Verhaltensforschung immer wieder aufzeigen.
Doch aber ein jeder Krieg und seine Gewalt ebenso.

Gegensätzlich und zur Kontrolle ihrer Machterteilung binden die Kontrollfunktionen der autoritären Staaten ihre Ausführenden der Nachkommen mit sehr subtilen Einschränkungen ihrer Persönlichkeitsentwicklung an sich, in der Beaufsichtigung und permanenten Kontrolle des Privatlebens.
In Syrien geschieht dies mit unsäglicher Brutalität der Befehlshaber in den Verfolgungen, den Foltern und Tötungen. Zu denen sich die Staatsführung wird verantworten müssen. Mit den geprüften und für glaubwürdig befundenen Unterlagen vieler Opfer hat in der Prüfung die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe dem Regime der Verantwortlichen in Syrien widersprochen und werden die internationalen Gerichte den Anklagen folgen.

Seid darum guter Dinge, die ihr mit allem was Freude bereitet,
unter freundlichem Himmelsblau, doch vor allem, 'Bleibt friedlich.'

Andreas H. Scheibner